Archiv für März, 2010

Eigentlich hat man auf der Alm ja momentan genug Sorgen. Die Geldstrafe und der Punktabzug wegen des Verstoßes gegen die Lizenzbestimmungen und dessen generelle Geldnot wurden kürzlich breit diskutiert. Jetzt hat der Club seinen Interimstrainer und Sport-Geschäftsführer Detlev Dammeier entlassen.

Erst Mitte März hatte sich Dammeier zur Trainerfrage geäußert: “Wir werden die Saison nicht mehr zu einem erfolgreichen Abschluss bringen können, deswegen ist das nicht so akut. Ich schließe aber aus, dass ich die Mannschaft dauerhaft trainiere.” Nach der 4:1-Auswärtsschlappe gegen den Tabellen Dreizehnten Energie Cottbus wurde heute Dammeiers Entlassung bekannt gegeben.

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Der Augsburger Traum vom DFB-Pokalfinale zerplatze gestern Abend im Bremer Weserstadion. Etwa 30.000 Zuschauer waren gekommen, um das Nord-Süd-Duell live zu erleben. Ein Sonderzug brachte 1.600 Augsburg-Fans nach Bremen, zudem reisten viele mit der Bahn, im PKW oder sogar mit dem Flugzeug an. Die Stimmung vor dem Spiel war friedlich, Fans beider Clubs feierten z.T. gemeinsam. Die mitgereisten Augburger freuten sich auf “das wohl größte Spiel der Vereinsgeschichte” (Augburger Allgemeine).

Die Tore von Marko Marin in der 30. Minute (Vorbereitung Özil) und Claudio Pizarro, nach einem Freistoß von Frings, kurz vor Schluss sowie eine vergebene Chance von Michael Thurk beendeten die starke Pokalsaison der Fuggerstädter. Weiter lesen »

Arminia Bielefeld ist an seinem Tiefpunkt angekommen. Der Aufstieg in die 1. Bundesliga ist für den Verein “abgehakt”. Zum Erreichen des Relegationsplatz fehlen aktuell zehn Punkte.

Nach der Entlassung des Trainers, Thomas Gerstner, infolge der Heimpleite gegen den KSC am 25. Spieltag, wurden der Club jetzt auch von der Deutschen Fußball Liga (DFL) bestraft und muss “aufgrund von Verstößen gegen Bestimmungen der Lizenzierungsordnung” 50.000€ Geldstrafe zahlen und den Abzug von vier Punkten verkraften. Die Arminia akzeptierte die Strafe der DFL. Der Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung, durch das Verschweigen eines großen Finanzlochs, scheint berechtigt. Weil der Verein die fehlende Summe von rund 2,5 Millionen Euro gegenüber der DFL verschwiegen hatte, musste er im Hinblick auf die Wintertransfers keine Auflagen hinnehmen. Finanz-Geschäftsführer Heinz Anders gibt zu: “Wir haben einen großen Fehler gemacht, nicht zu kommunizieren”.

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Die Reportage “Tabubruch – Der neue Weg von Homosexualität im Fußball” von Filmemacher Aljoscha Pause ist in diesem Jahr mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet worden. Die Jury begründet ihre Entscheidung mit den Worten: “Der Autor zeigt die auf dem Fußballplatz — vor allem auch unter Fans — weit verbreitete Homophobie, und er erklärt, warum ein einschlägiges Outing für einen schwulen Fußballstar karrieregefährdend ist” und nennt die “Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit” Pauses “vorbildlich für den gesamten Sportjournalismus im Fernsehen“. Die Dokumentation, die den Status Quo gleichgeschlechtlicher Liebe im Fußball untersucht und dabei bekannte Größen des Sports zu Wort kommen lässt, wird heute Abend im Rahmen des 11-mm-Fußball-Film-Festivals im Babylon-Kino gezeigt.

Das dieses Thema nach wie vor eines der umstrittendsten ist, zeigen nicht zuletzt Aussagen, wie die von Schalkes Ex-Manager Rudi Assauer, der erst vor wenigen Tagen mitteilte, “dass er natürlich nichts gegen Homosexuelle habe, dass schwule Fußballer sich allerdings einen anderen Job suchen sollten” (Quelle: taz.de).

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Union Berlin einen Traditionsclub zu nennen, kann zu erst verwirren, liegt seine Gründung doch keine 45 Jahre zurück. Wer sich jedoch kurz mit der Geschichte dieses Fußballvereins beschäftigt, stellt fest, dass Unions Wurzeln bis ins Jahr 1906 zurückreichen. Damals entstand Unions Vorgängerverein, der FC Olympia Oberschöneweide, der später in SC Union Oberschöneweide umbenannt wurde, vorübergehend BSG Motor Oberschöneweide hieß und erst bei seiner Neugründung im Januar 1966 zu seinem heutigen Namen kam. Nicht zuletzt wegen seiner großen Erfolge im DDR-Fußball, hat “Eisern Union” bis heute eine große Fangemeinde und genießt den Ruf eines Kult-Vereins. 1976 stieg Union in die DDR-Oberliga auf und gewann sogleich gegen den Stadtrivalen und als “Stasiverein” bezeichneten BFC Dynamo. Der 1. FC Union Berlin brach bei seinen Heimspielen Zuschauerrekorde und stand im Hinblick auf die Besucherzahlen insgesamt auf Platz 2, hinter Dynamo Dresden. Sein “Underdog”-Image und die allseits bekannte Missbiligung durch die DDR-Oberen, machte Union zum Sammelbecken für all diejenigen, die ihren Unmut gegen die bestehenden Verhältnisse auf diese Art äußern wollten.

“Eisern Union” ist vielleicht der Kultverein Berlins und hat sich in dieser Saison im Mittelfeld der 2. Bundesliga festgesetzt. Die Hymne des Clubs singt Nina Hagen, nur eine von vielen prominenten Anhängern des Vereins.

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Der Verein ging 1978 aus der losen Spielervereinigung „Kreuzberg Gençler BirliÄŸi“  hervor, die sich dem Freizeitfußball verschrieben hatte. In der Saison 1983/84 trat der Club, der bisher nur in Hobbyligen spielte,  unter dem Namen “BFC Izmirspor” in der C-Klasse der Berliner Amateurliga an und wurde auf Anhieb Meister. Anfang 1987 wurde der Verein in „Türkiyemspor Berlin e.V.“ umbenannt, um deutlich zu machen, dass längst nicht mehr nur Spieler aus der Stadt Izmir und Umgebung dem Verein angehörten.

Der Club ist der wohl bekannteste Migrantenverein in Deutschland und wurde auch wegen seiner sportlichen Leistungen zum Aushängeschild der türkischen Gemeinde in Berlin und zum multikulturellen Vorzeigeclub der Bezirke Kreuzberg und Neuköln. Weiter lesen »

Hertha BSC II

Ulla 16. März 2010Kommentar hinterlassen

 

Hertha BSC ist sicher der bekannteste Fußball-Verein in Berlin. Seinen Namen bekam der Club im Gründungsjahr 1892 von der blau-weißen ,,Hertha’’,  einem Dampfer auf dem Wannsee. Die zweite Mannschaft dieses Traditionsvereins spielt aktuell um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord. An den letzten 10 Spieltagen verloren die Amateure sieben Partien (Stand 23. Spieltag). In der Saison 2007/08 schaffte das Team den Aufstieg in die 4. Liga, die letzte Saison beendeten sie auf dem 12. Tabellenplatz. Trainer Karsten Heine (seit September 2009) hat noch einen Vertrag bis 2012.

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In Berlin gibt es insgesamt mehr als 300 Fußballvereine, vom SC Alemannia 06 Haselhorst bis zum SV YeÅŸilyurt, der allgemein bekannteste Club ist sicher Hertha BSC. Aufsteigerliga.de wird Euch in den kommenden Tagen alle Berliner Clubs vorstellen, die zur Zeit in den Ligen 2 – 4 vertreten sind. Den Anfang macht Tennis Borussia Berlin (TeBe).

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Ursprünglich wurde Tennis Borussia Berlin (kurz TeBe) als Tischtennis- und Ping Pong-Verein gegründet. In den frühen 50er Jahren galt der Club als unangefochtene Nummer 1 im Berliner Fußball. In der Saison 2008/09 schaffte TeBe den Aufstieg in die Regionalliga Nord und spielt dort im Mittelfeld mit. Die direkten Stadt-Rivalen in der vierten Liga sind Hertha BSC II und Türkiyemspor Berlin. Für Derbystimmung sorgt zudem der Rivale aus Potsdam, SV Babelsberg 03.

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