Archiv für April, 2010

Jedes Jahr küren das Sportmagazin Kicker und der Verband Deutscher Sportjournalisten das “Sportfoto des Jahres”. Dieses Mal Gewann der 44-jährige Sven Sonntag mit seiner Aufnahme aus dem Spiel Türkiyemspor Berlin gegen den Chemnitzer FC am 25. August 2009. Das Spiel endete 1:0 für die Kreuzberger.

In der Liga findet sich Türkyemspor mittlerweile auf einem gefährlichen fast-Abstiegsplatz. Mit 30 Zählern und -17 Toren liegen sie punkt- und torgleich mit St. Pauli II auf dem 14. Tabellenplatz. Auch Chemnitz hatte sich mehr von der laufenden Saison erwartet. Mit 52 Punkten haben sie nicht einmal rechnerisch die Chance, Tabellenführer Babelsberg einzuholen und in die 3. Liga aufzusteigen.

Es scheint nach dem verlorenen Heimspiel gegen Schalke keinen Zweifel mehr am Abstieg von Hertha BSC zu geben. Die Hertha hat seit dem 6. Spieltag am 20. September 2009 den letzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen. Aktuell fehlen den Berlinern mit nur 23 Zählern fünf Punkte zum Relegationsplatz. Am nächsten Wochenende müssen sie in Leverkusen ran, um dann am letzten Spieltag die Bayern zu empfangen. Die Chancen auf den Klassenerhalt stehen also mehr als schlecht. Selbst wenn beide Spiele gewonnen würden, wäre die Hertha darauf angewiesen, dass die Konkurrenz keinerlei Punkte sammelt.

Kein Wunder, dass sich nun auch innerhalb der Mannschaft der Unmut über die verpatzte Saison äußert. Direkt nach der 15. Heimniederlage in Folge (damit hat Hertha BSC den Negativrekord von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/66 eingeholt!) schimpfte Keeper Jaroslav Drobny über das Management: “Wenn man sich nicht nur dieses Spiel ansieht, sondern auch die zurückliegenden – wie viele Chancen hatten wir? Es ist lächerlich”, sagte der Tscheche. “Das ist nicht nur Pech, das ist auch eine Frage der Qualität”, meinte Drobny im Hinblick auf die, in seinen Augen, völlig falsche sportliche und charakterliche Zusammenstellung der Mannschaft. Weiter lesen »

Mittlerweile zweifelt eigentlich niemand mehr daran, dass der 1. FC Kaiserslautern das Unterhaus in Richtung Erste Liga verlassen wird. Spätestens seit dem 2:1-Auswärtserfolg gegen Bielefeld am vergangenen Montag scheint der Aufstieg sicher. Wir möchten den “roten Teufeln” ganz herzlich gratulieren und uns schon mal verabschieden.

Nach einer überragenden wie überraschenden Saison 2009/10 die sich nun dem Ende zuneigt, kann der 1. FC Kaiserslautern am kommenden Wochenende den Aufstieg in Liga 1 perfekt machen. Aber schon jetzt stehen die Klauterer mit 65 Punkten an der Tabellenspitze, gefolgt von St. Pauli (58 Punkte) und Augsburg (57). Am Freitag tritt Kaiserslautern zu Hause gegen die abstiegsgefährdeten Rostocker an und hat extra dafür einen besonderen Deal mit den Ordnungsbehörden vereinbart…

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Im Kampf um den Aufstieg in die zweite Liga, gelang Erzgebirge Aue gegen den VfL Osnabrück ein wichtiger Heimsieg. Der Mann des Spiels war der Deutsch-Ghanaer Eric Agyemang, der dreimal traf. Die Sachsen zogen am FC Ingolstadt 04 vorbei auf Platz 2 der Tabelle, auch dank der “Hilfe” von Dynamo Dresden, die gegen die Ingolstädter drei Punkte holten. Der FC Aue hat realistische Aufstiegschancen, auch weil die Veilchen im Nachholspiel gegen Wehen Wiesbaden (27. April) wichtige Punkte gut machen können. Die Konkurrenten Osnabrück und Ingolstadt haben jeweils schon ein Spiel mehr absolviert.

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In der dritten Liga tobt ein harter Kampf um den Aufstieg. Zwischen dem Tabellenführer VfL Osnabrück (32 Spiele / 56 Punkte) und dem sechstplatzierten Carl Zeiss Jena liegen nur acht Punkte. Zudem haben die Thüringer bisher zwei Spiele weniger absolviert. Mit zwei Siegen können sie sich noch am Aufstiegsrennen beteiligen. Auf Platz 2 steht aktuell der FC Ingolstadt 04 (32 Spiele / 53 Punkte), gefolgt von Erzgebirge Aue (31 /52) und dem 1. FC Heidenheim (31 / 51), der letzte Saison noch in der Regionalliga Süd kickte. Auf Platz 5 steht Eintracht Braunschweig (31 / 50), die sich ebenso noch Chancen ausrechnen dürfen, zumindest auf den Relegationsplatz. Diese Saison zeigt jedem Fußballbegeisterten, dass dieser Sport auch jenseits der ersten und zweiten Liga mehr als spannend ist. Wer hat die größten Chancen für den (Wieder-)Aufstieg?! Und könnte ein völlig unbekannter Provinzclub aus Baden-Württemberg den Durchmarsch aus der vierten in die zweite Liga schaffen?

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Love = Football

Redakteur 8. April 2010Kommentar hinterlassen

Der neue TV-Spot “Journey of Football” von Puma ist der Film zur Kampagne “Love = Football”. Die Protagonisten sind Profifußballer und Fußball-Fans aus verschiedenen afrikanischen Ländern beim Fußballspielen.

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In der zweiten Bundesliga wirds ernst! Nur noch fünf Spieltage bis zum Saisonende. Während Kaiserslautern mit großer Wahrscheinlichkeit als ‘Zweitliga-Meister’ feststeht, kämpfen der FC St. Pauli und der FC Augsburg um den zweiten Platz und den damit verbundenen garantierten Aufstieg in die 1. Bundesliga. Trotz der Niederlage am Wochenende gegen Fortuna Düsseldorf liegt Pauli noch mit einem Punkt in Führung auf Platz 2. Augsburg hatte am Sonntag im eigenen Stadion gegen Greuther Fürth nur unentschieden gespielt und konnte somit nicht an den Hamburgern vorbeiziehen.

Nächste Woche treffen sich die Kontrahenten am Millerntor, das DSF überträgt das Topspiel live am Montagabend um 20:15 Uhr.

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Der Club Italia aus Berlin gehört eigentlich nicht zu den Vereinen, über die wir auf aufsteigerliga.de berichten. Aktuell spielt die erste Mannschaft in der Berliner Landesliga und die ist als 7. Liga ganze drei Spielklassen von der Regionalliga entfernt. Trotzallem scheint der Club Italia hierher zu passen, immerhin spielten die Jungs in der Saison 2007/08 noch in der Kreisliga A, steigen als Tabellenerster mit 69 Punkten und einem Torverhältnis von 86:19 in die Bezirksliga auf, die sie 2009 wieder als Tabellenerster mit 73 Punkten Richtung Landesliga verließen. Aktuell steht der CLub auf dem 3. Platz der Landesliga, knapp hinter dem Berliner SC und TUS Makkabi. Hinsichtlich dieses Durchmarsches wird schnell der Vergleich zur TSG Hoffenheim gezogen, die in der Saison 1999/2000 noch in der Verbandsliga spielten und 2008 in die erste Bundeliga aufstiegen. Der Hoffenheim-Vergleich ist auch deshalb nicht ganz falsch, dass hinter beiden Clubs fußballbegeisterte Geschäftsmänner stehen. Im Kraichgau ist es Dietmar Hopp vom Software-Riesen SAP. Bei Italia Berlino heißt er Florian Sinnig. Un der ist überraschender Weise kein Italiener…

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