Seit der FIFA Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist der Begriff “Public Viewing” allseits bekannt. Sicher, auch schon früher wurden TV-Großereignisse öffentlich übertragen, Kneipen und Biergärten zeigten bspw. schon die WM in Japan und Südkorea 2002 einem großen Publikum. Allerdings waren es damals hauptsächlich manifeste Fußballfans, die sich die Partien außerhalb ihres eigenen Wohnzimmers ansahen. Seit der WM 2006 aber, ist das öffentliche Mitfiebern tausender Menschen überall verbreitet. Das Organisationskomitee (OK) der FIFA entwickelte die Idee der öffetnlichen Übertragung aller Partien hauptsächlich aufgrund der immensen Nachfrage nach Eintrittskarten und dem unbedingten Willen derer, die keine Tickets ergattern konnten, die Spiele trotzdem in Stadionatmosphäre erleben zu können. Wir alle erinnern uns an die “Fanmeile” in der Straße des 17. Juni in Berlin, wo bis zu 1 Millionen Menschen die Fußballspiele verfolgten. Kritiker bemerken nicht zu unrecht, dass es bei diesen öffentlichen Großveranstaltungen kaum noch um den Fußballsport zu gehen scheint. Vielmehr erinnerten “Fanmeilen” an Events wie die Love Parade oder ähnliches. Das “Sehen und Gesehen werden”, schwarz-rot-goldener Patriotismus und der übermäßige Konsum von Bier, Alkopops und Sangria scheinen wichtiger als schnelle Pässe, schöne Tore, fiese Fouls und falsche Abseitsentscheidungen. Wer am Ende gewonnen hat, weiß ja kaum einer, es sei denn “wir waren’s… …aber gegen wen nochmal?!” Diese Einwände sind sicher nicht unberechtigt. In diesem Jahr gilt also: Meiden wir die Fanmeilen und Party-Viewings, überlassen wir diese Orte ruhig denen, die nicht verstanden haben, dass es hier um den (wahrscheinlich) schönsten Sport der Welt geht! Um trotzdem nicht auf das öffentliche Mitfiebern inmitten vieler Gleichgesinnter verzichten zu müssen, braucht es Alternativen. Das Magazin für Fußballkultur, 11 Freunde, wird in diesem Sommer alle Spiele live übertragen und in vielen Städten Deutschlands die wahren Fans des Fußballfests versammeln. Von Berlin bis Wuppertal wird in 15 Städten das “11 Freunde WM-Quartier” errichtet… Weiter lesen »

Der Club Italia aus Berlin gehört eigentlich nicht zu den Vereinen, über die wir auf aufsteigerliga.de berichten. Aktuell spielt die erste Mannschaft in der Berliner Landesliga und die ist als 7. Liga ganze drei Spielklassen von der Regionalliga entfernt. Trotzallem scheint der Club Italia hierher zu passen, immerhin spielten die Jungs in der Saison 2007/08 noch in der Kreisliga A, steigen als Tabellenerster mit 69 Punkten und einem Torverhältnis von 86:19 in die Bezirksliga auf, die sie 2009 wieder als Tabellenerster mit 73 Punkten Richtung Landesliga verließen. Aktuell steht der CLub auf dem 3. Platz der Landesliga, knapp hinter dem Berliner SC und TUS Makkabi. Hinsichtlich dieses Durchmarsches wird schnell der Vergleich zur TSG Hoffenheim gezogen, die in der Saison 1999/2000 noch in der Verbandsliga spielten und 2008 in die erste Bundeliga aufstiegen. Der Hoffenheim-Vergleich ist auch deshalb nicht ganz falsch, dass hinter beiden Clubs fußballbegeisterte Geschäftsmänner stehen. Im Kraichgau ist es Dietmar Hopp vom Software-Riesen SAP. Bei Italia Berlino heißt er Florian Sinnig. Un der ist überraschender Weise kein Italiener…

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Union Berlin einen Traditionsclub zu nennen, kann zu erst verwirren, liegt seine Gründung doch keine 45 Jahre zurück. Wer sich jedoch kurz mit der Geschichte dieses Fußballvereins beschäftigt, stellt fest, dass Unions Wurzeln bis ins Jahr 1906 zurückreichen. Damals entstand Unions Vorgängerverein, der FC Olympia Oberschöneweide, der später in SC Union Oberschöneweide umbenannt wurde, vorübergehend BSG Motor Oberschöneweide hieß und erst bei seiner Neugründung im Januar 1966 zu seinem heutigen Namen kam. Nicht zuletzt wegen seiner großen Erfolge im DDR-Fußball, hat “Eisern Union” bis heute eine große Fangemeinde und genießt den Ruf eines Kult-Vereins. 1976 stieg Union in die DDR-Oberliga auf und gewann sogleich gegen den Stadtrivalen und als “Stasiverein” bezeichneten BFC Dynamo. Der 1. FC Union Berlin brach bei seinen Heimspielen Zuschauerrekorde und stand im Hinblick auf die Besucherzahlen insgesamt auf Platz 2, hinter Dynamo Dresden. Sein “Underdog”-Image und die allseits bekannte Missbiligung durch die DDR-Oberen, machte Union zum Sammelbecken für all diejenigen, die ihren Unmut gegen die bestehenden Verhältnisse auf diese Art äußern wollten.

“Eisern Union” ist vielleicht der Kultverein Berlins und hat sich in dieser Saison im Mittelfeld der 2. Bundesliga festgesetzt. Die Hymne des Clubs singt Nina Hagen, nur eine von vielen prominenten Anhängern des Vereins.

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Der Verein ging 1978 aus der losen Spielervereinigung „Kreuzberg Gençler Birliği“  hervor, die sich dem Freizeitfußball verschrieben hatte. In der Saison 1983/84 trat der Club, der bisher nur in Hobbyligen spielte,  unter dem Namen “BFC Izmirspor” in der C-Klasse der Berliner Amateurliga an und wurde auf Anhieb Meister. Anfang 1987 wurde der Verein in „Türkiyemspor Berlin e.V.“ umbenannt, um deutlich zu machen, dass längst nicht mehr nur Spieler aus der Stadt Izmir und Umgebung dem Verein angehörten.

Der Club ist der wohl bekannteste Migrantenverein in Deutschland und wurde auch wegen seiner sportlichen Leistungen zum Aushängeschild der türkischen Gemeinde in Berlin und zum multikulturellen Vorzeigeclub der Bezirke Kreuzberg und Neuköln. Weiter lesen »

 

Hertha BSC ist sicher der bekannteste Fußball-Verein in Berlin. Seinen Namen bekam der Club im Gründungsjahr 1892 von der blau-weißen ,,Hertha’’,  einem Dampfer auf dem Wannsee. Die zweite Mannschaft dieses Traditionsvereins spielt aktuell um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord. An den letzten 10 Spieltagen verloren die Amateure sieben Partien (Stand 23. Spieltag). In der Saison 2007/08 schaffte das Team den Aufstieg in die 4. Liga, die letzte Saison beendeten sie auf dem 12. Tabellenplatz. Trainer Karsten Heine (seit September 2009) hat noch einen Vertrag bis 2012.

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In Berlin gibt es insgesamt mehr als 300 Fußballvereine, vom SC Alemannia 06 Haselhorst bis zum SV Yeşilyurt, der allgemein bekannteste Club ist sicher Hertha BSC. Aufsteigerliga.de wird Euch in den kommenden Tagen alle Berliner Clubs vorstellen, die zur Zeit in den Ligen 2 – 4 vertreten sind. Den Anfang macht Tennis Borussia Berlin (TeBe).

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Ursprünglich wurde Tennis Borussia Berlin (kurz TeBe) als Tischtennis- und Ping Pong-Verein gegründet. In den frühen 50er Jahren galt der Club als unangefochtene Nummer 1 im Berliner Fußball. In der Saison 2008/09 schaffte TeBe den Aufstieg in die Regionalliga Nord und spielt dort im Mittelfeld mit. Die direkten Stadt-Rivalen in der vierten Liga sind Hertha BSC II und Türkiyemspor Berlin. Für Derbystimmung sorgt zudem der Rivale aus Potsdam, SV Babelsberg 03.

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