Die Entscheidung wurde sehr schnell gefällt. Schon einen Tag nach den Krawallen der Rostocker Fans beim Spiel in Düsseldorf wurden die Sanktionen öffentlich. Hansa Rostock muss das Hinspiel der Relegation am kommenden Freitag in Ingolstadt ohne eigene Fans bestreiten. Die dadurch ausbleibenden Einnahmen der Ingolstädter muss Hansa Rostock dem Gastgeberverein ersetzen, die Höhe der Schadenersatzforderung beläuft sich auf das Kartenkontingent der Gästefans. Zudem muss der Verein eine Geldstrafe in Höhe von ca. 35.000 Euro zahlen. Das befürchtete “Geisterspiel” vor leeren Rängen im Rostocker Ostseestadion bleibt aber zum Glück aus. Hansa Rostock hat den Maßnahmen bereits zugestimmt, das Urteil des DFB-Sportgerichts ist somit rechtskräftig. Auf einer Pressekonferenz entschuldigte sich Hansas Vorstandschef Jörg Hempel bei der Fortuna, der Stadt Düsseldorf und den allen, die von den randalierenden Rostocker Anhängern verletzt wurden. Gleichzeitig kündigte er härtere Maßnahmen gegen die Krawallmacher an, die Zeit der “Kommunikation” sei nun vorbei. Weiter lesen »

Der Aufsteig von Kaiserslautern und St. Pauli in die erste Liga überraschte am gestrigen Sonntag niemanden mehr. Spannend war eigentlich nur noch, ob Rostock oder der FSV Frankfurt den sicheren Klassenerhalt schaffen würde. Hansa hatte dabei die schlechteren Chancen und unterlag (erwartungsgemäß?) den heimstarken Düsseldorfern 3:1. Die Hessen spielten gegen Absteiger Koblenz zwar nur unentschieden, punktetechnisch reichte es trotzdem für den sicheren Platz 15.

Hansa Rostock tritt am kommenden Freitag im Relegationsspiel gegen den FC Ingolstadt an, das Rückspiel findet am Montag darauf im Ostseestadion statt, möglicherweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nach den schweren Ausschreitungen beim Spiel gegen die Fortuna, das kurz vorm Abbruch stand, drohen Hansa Rostock harte Strafen. “Dafür muss man sich schämen, das macht den Fußball kaputt”, sagte Kapitän Tim Sebastian nach der Partie. Weiter lesen »

Der letzte Spieltag in der 2. Bundesliga verspricht nicht mehr allzu viel Spannung. Seit dem vergangenen Wochenende steht nun auch St. Pauli als zweiter Aufsteiger neben Kaiserslautern fest. Letztere hatten sich schon am vorangegangenen Wochenende qualifiziert, obwohl sie ihre sicher geglaubte Aufsteigsparty am Freitag Abend nicht feiern konnten. Die 0:1 Heimniederlage gegen Hansa Rostock wurde jedoch am Sonntag von den Augsburgern “ausgebügelt”, da diese gegen den FSV Frankfurt nur unentschieden spielten und die Lauterer somit nicht mehr einholen können.

Auch die Absteiger aus Liga 2 stehen fest. Weder die TuS Koblenz noch Rot Weiss Ahlen können den Klassenerhalt noch schaffen. Sollte jedoch Arminia Bielefeld wegen Liquiditätsproblemen die zweite Liga verlassen müssen, könnte Koblenz nachrücken und doch in der Liga bleiben. “Sollte der Drittletzte der 2. Liga das Relegationsspiel gegen den Dritten der 3. Liga gewinnen, dann wäre die TuS der erste Nachrücker, sollten die Bielefelder für die Spielzeit 2010/11 keine Lizenz erhalten” (kicker). Ob Hansa Rostock oder der FSV Frankfurt das Relegationsspiel bestreiten müssen ist noch unklar. Ebenso steht der Gegner aus Liga 3 noch nicht fest.

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Mittlerweile zweifelt eigentlich niemand mehr daran, dass der 1. FC Kaiserslautern das Unterhaus in Richtung Erste Liga verlassen wird. Spätestens seit dem 2:1-Auswärtserfolg gegen Bielefeld am vergangenen Montag scheint der Aufstieg sicher. Wir möchten den “roten Teufeln” ganz herzlich gratulieren und uns schon mal verabschieden.

Nach einer überragenden wie überraschenden Saison 2009/10 die sich nun dem Ende zuneigt, kann der 1. FC Kaiserslautern am kommenden Wochenende den Aufstieg in Liga 1 perfekt machen. Aber schon jetzt stehen die Klauterer mit 65 Punkten an der Tabellenspitze, gefolgt von St. Pauli (58 Punkte) und Augsburg (57). Am Freitag tritt Kaiserslautern zu Hause gegen die abstiegsgefährdeten Rostocker an und hat extra dafür einen besonderen Deal mit den Ordnungsbehörden vereinbart…

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