Die Entscheidung wurde sehr schnell gefällt. Schon einen Tag nach den Krawallen der Rostocker Fans beim Spiel in Düsseldorf wurden die Sanktionen öffentlich. Hansa Rostock muss das Hinspiel der Relegation am kommenden Freitag in Ingolstadt ohne eigene Fans bestreiten. Die dadurch ausbleibenden Einnahmen der Ingolstädter muss Hansa Rostock dem Gastgeberverein ersetzen, die Höhe der Schadenersatzforderung beläuft sich auf das Kartenkontingent der Gästefans. Zudem muss der Verein eine Geldstrafe in Höhe von ca. 35.000 Euro zahlen. Das befürchtete “Geisterspiel” vor leeren Rängen im Rostocker Ostseestadion bleibt aber zum Glück aus. Hansa Rostock hat den Maßnahmen bereits zugestimmt, das Urteil des DFB-Sportgerichts ist somit rechtskräftig. Auf einer Pressekonferenz entschuldigte sich Hansas Vorstandschef Jörg Hempel bei der Fortuna, der Stadt Düsseldorf und den allen, die von den randalierenden Rostocker Anhängern verletzt wurden. Gleichzeitig kündigte er härtere Maßnahmen gegen die Krawallmacher an, die Zeit der “Kommunikation” sei nun vorbei. Weiter lesen »

Es scheint nach dem verlorenen Heimspiel gegen Schalke keinen Zweifel mehr am Abstieg von Hertha BSC zu geben. Die Hertha hat seit dem 6. Spieltag am 20. September 2009 den letzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen. Aktuell fehlen den Berlinern mit nur 23 Zählern fünf Punkte zum Relegationsplatz. Am nächsten Wochenende müssen sie in Leverkusen ran, um dann am letzten Spieltag die Bayern zu empfangen. Die Chancen auf den Klassenerhalt stehen also mehr als schlecht. Selbst wenn beide Spiele gewonnen würden, wäre die Hertha darauf angewiesen, dass die Konkurrenz keinerlei Punkte sammelt.

Kein Wunder, dass sich nun auch innerhalb der Mannschaft der Unmut über die verpatzte Saison äußert. Direkt nach der 15. Heimniederlage in Folge (damit hat Hertha BSC den Negativrekord von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/66 eingeholt!) schimpfte Keeper Jaroslav Drobny über das Management: “Wenn man sich nicht nur dieses Spiel ansieht, sondern auch die zurückliegenden – wie viele Chancen hatten wir? Es ist lächerlich”, sagte der Tscheche. “Das ist nicht nur Pech, das ist auch eine Frage der Qualität”, meinte Drobny im Hinblick auf die, in seinen Augen, völlig falsche sportliche und charakterliche Zusammenstellung der Mannschaft. Weiter lesen »

Mittlerweile zweifelt eigentlich niemand mehr daran, dass der 1. FC Kaiserslautern das Unterhaus in Richtung Erste Liga verlassen wird. Spätestens seit dem 2:1-Auswärtserfolg gegen Bielefeld am vergangenen Montag scheint der Aufstieg sicher. Wir möchten den “roten Teufeln” ganz herzlich gratulieren und uns schon mal verabschieden.

Nach einer überragenden wie überraschenden Saison 2009/10 die sich nun dem Ende zuneigt, kann der 1. FC Kaiserslautern am kommenden Wochenende den Aufstieg in Liga 1 perfekt machen. Aber schon jetzt stehen die Klauterer mit 65 Punkten an der Tabellenspitze, gefolgt von St. Pauli (58 Punkte) und Augsburg (57). Am Freitag tritt Kaiserslautern zu Hause gegen die abstiegsgefährdeten Rostocker an und hat extra dafür einen besonderen Deal mit den Ordnungsbehörden vereinbart…

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Der Augsburger Traum vom DFB-Pokalfinale zerplatze gestern Abend im Bremer Weserstadion. Etwa 30.000 Zuschauer waren gekommen, um das Nord-Süd-Duell live zu erleben. Ein Sonderzug brachte 1.600 Augsburg-Fans nach Bremen, zudem reisten viele mit der Bahn, im PKW oder sogar mit dem Flugzeug an. Die Stimmung vor dem Spiel war friedlich, Fans beider Clubs feierten z.T. gemeinsam. Die mitgereisten Augburger freuten sich auf “das wohl größte Spiel der Vereinsgeschichte” (Augburger Allgemeine).

Die Tore von Marko Marin in der 30. Minute (Vorbereitung Özil) und Claudio Pizarro, nach einem Freistoß von Frings, kurz vor Schluss sowie eine vergebene Chance von Michael Thurk beendeten die starke Pokalsaison der Fuggerstädter. Weiter lesen »