Wohl nicht, aber unterhaltsam wird es allemal.

Das Wochenende um den 18. September 2010 verspricht gleich 3 Derby- Kracher, darunter zwei Stadtduelle: Der HSV besucht den FC St. Pauli am Millerntor, Hertha BSC reist von Charlottenburg nach Köpenik in die Alte Försterei und Dortmund spielt auf Schalke.

Freitag, 17.09.2010 18:00 Uhr:

Union gegen Hertha

Das Hauptstadtduell, das Ost-gegen-West-Spiel, die Alte Dame gegen die Jungen Wilden. Union steht nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen schon etwas unter Druck. Die Hertha hat dagegen mit neun Zählern einen perfekten Start hingelegt nach dem Abstieg. Um Punkte spielen beide Teams heute das erste Mal gegeneinander. Die zweite Mannschaft der Hertha siegte am 05.12.2004 in der Regionalliga mit 4:3 in Köpenick, Sejad Salihovic traf dabei gleich drei Mal. Nach einigem Hin und Her findet das Spiel in Unions Heimatstadion, der Alten Försterei statt. Zuvor wurde darüber nachgedacht, das Spiel ins Olympiastadion zu legen, um mehr Eintrittskarten zu verkaufen und dem erhöhten Sicherheitsbedarf gerecht zu werden. Management und Spieler von Union bekannten sich schließlich zur Heimstätte. Weiter lesen »

Eigentlich dreht es sich ja die ganze Zeit, aber nach Saisonabschluss ist es besonders aktiv: das Trainerkarussel. In der zweiten Bundesliga gibt es schon die ersten Neuerungen zu vermelden, von denen sich die Teams für die neue Saison Erfolg versprechen. Hertha BSC und der VfL Bochum erwarten von Ihren neuen Trainern sogar den direkten Wiederaufstieg in die erste Bundesliga.

In Berlin sind sich alle einig, dass sie die zweite Liga nach der Saison 2010/11 sofort wieder verlassen möchten und zwar als Aufsteiger. Kapitän und Nationalspieler Arne Friedrich erklärte dazu: “Berlin als Hauptstadt muss erstklassig sein. Das hat der Verein nicht verdient.” (Spiegel Online) Der Wiederaufstieg ist zwar nicht ausgeschlossen, jedoch spricht die Statistik gegen Berlin: Die Hertha brauchte nach den Abstiegen 1983 und 1991 sieben bzw. sechs Jahre für die Rückkehr in die erste Liga. Spätestens seit der vergangenen Saison weiß jedoch ganz Deutschland, dass die Hertha zwar häufig Spiele verliert, nie aber die Hoffnung. Bis zum sprichwörtlich letzten Strohhalm glaubten Verein und Fans an den Klassenerhalt, den Realisten schon wesentlich früher ausgeschlossen hatten. Mit eben dieser Hoffnung geht Hertha BSC in die kommende Saison. Mit der Verpflichtung von Markus Babbel soll der Wiederaufstieg realisiert werden. Und der scheint daran zu glauben und tut schon jetzt sein Möglichstes. Weiter lesen »

Der letzte Spieltag in der 2. Bundesliga verspricht nicht mehr allzu viel Spannung. Seit dem vergangenen Wochenende steht nun auch St. Pauli als zweiter Aufsteiger neben Kaiserslautern fest. Letztere hatten sich schon am vorangegangenen Wochenende qualifiziert, obwohl sie ihre sicher geglaubte Aufsteigsparty am Freitag Abend nicht feiern konnten. Die 0:1 Heimniederlage gegen Hansa Rostock wurde jedoch am Sonntag von den Augsburgern “ausgebügelt”, da diese gegen den FSV Frankfurt nur unentschieden spielten und die Lauterer somit nicht mehr einholen können.

Auch die Absteiger aus Liga 2 stehen fest. Weder die TuS Koblenz noch Rot Weiss Ahlen können den Klassenerhalt noch schaffen. Sollte jedoch Arminia Bielefeld wegen Liquiditätsproblemen die zweite Liga verlassen müssen, könnte Koblenz nachrücken und doch in der Liga bleiben. “Sollte der Drittletzte der 2. Liga das Relegationsspiel gegen den Dritten der 3. Liga gewinnen, dann wäre die TuS der erste Nachrücker, sollten die Bielefelder für die Spielzeit 2010/11 keine Lizenz erhalten” (kicker). Ob Hansa Rostock oder der FSV Frankfurt das Relegationsspiel bestreiten müssen ist noch unklar. Ebenso steht der Gegner aus Liga 3 noch nicht fest.

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Es scheint nach dem verlorenen Heimspiel gegen Schalke keinen Zweifel mehr am Abstieg von Hertha BSC zu geben. Die Hertha hat seit dem 6. Spieltag am 20. September 2009 den letzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen. Aktuell fehlen den Berlinern mit nur 23 Zählern fünf Punkte zum Relegationsplatz. Am nächsten Wochenende müssen sie in Leverkusen ran, um dann am letzten Spieltag die Bayern zu empfangen. Die Chancen auf den Klassenerhalt stehen also mehr als schlecht. Selbst wenn beide Spiele gewonnen würden, wäre die Hertha darauf angewiesen, dass die Konkurrenz keinerlei Punkte sammelt.

Kein Wunder, dass sich nun auch innerhalb der Mannschaft der Unmut über die verpatzte Saison äußert. Direkt nach der 15. Heimniederlage in Folge (damit hat Hertha BSC den Negativrekord von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/66 eingeholt!) schimpfte Keeper Jaroslav Drobny über das Management: “Wenn man sich nicht nur dieses Spiel ansieht, sondern auch die zurückliegenden – wie viele Chancen hatten wir? Es ist lächerlich”, sagte der Tscheche. “Das ist nicht nur Pech, das ist auch eine Frage der Qualität”, meinte Drobny im Hinblick auf die, in seinen Augen, völlig falsche sportliche und charakterliche Zusammenstellung der Mannschaft. Weiter lesen »

 

Hertha BSC ist sicher der bekannteste Fußball-Verein in Berlin. Seinen Namen bekam der Club im Gründungsjahr 1892 von der blau-weißen ,,Hertha’’,  einem Dampfer auf dem Wannsee. Die zweite Mannschaft dieses Traditionsvereins spielt aktuell um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord. An den letzten 10 Spieltagen verloren die Amateure sieben Partien (Stand 23. Spieltag). In der Saison 2007/08 schaffte das Team den Aufstieg in die 4. Liga, die letzte Saison beendeten sie auf dem 12. Tabellenplatz. Trainer Karsten Heine (seit September 2009) hat noch einen Vertrag bis 2012.

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Ursprünglich wurde Tennis Borussia Berlin (kurz TeBe) als Tischtennis- und Ping Pong-Verein gegründet. In den frühen 50er Jahren galt der Club als unangefochtene Nummer 1 im Berliner Fußball. In der Saison 2008/09 schaffte TeBe den Aufstieg in die Regionalliga Nord und spielt dort im Mittelfeld mit. Die direkten Stadt-Rivalen in der vierten Liga sind Hertha BSC II und Türkiyemspor Berlin. Für Derbystimmung sorgt zudem der Rivale aus Potsdam, SV Babelsberg 03.

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