Lange haftete dem VfL Bochum das Image der typischen Fahrstuhlmannschaft an. In den letzten Jahren konnten die Ruhrpott-Kicker erfolgreich gegen ihren Ruf ankämpfen, bis es sie in dieser Saison wieder ins Unterhaus verschlug. Etwas länger nicht mehr in der Beletage des deutschen Fußballs dabei ist eine ganz andere Fahrstuhlmannschaft. Der 1. FC Saarbrücken gastierte zuletzt 1992/93 unter dem aus verschiedenen Gründen legendären Peter Neururer in der Bundesliga. Man stieg jedoch direkt ab und musste sich 1995 auch noch mit dem Lizenzentzug in der Zweiten Liga abfinden. Fünf Jahre später ging es nochmal hoch in Liga zwei, es folgte ein auf und ab zwischen Zweiter Liga und Regionalliga. Doch was die Kicker von der Saar in den letzten fünf Jahren fabrizierten, spannte deren Fans erst so richtig auf die Folter. Ab dem Jahr 2006 stieg der FCS drei mal in Folge ab – von der Zweiten Liga in die Oberliga. Dann besann man sich eines besseren und stieg prompt zwei mal wieder auf. In der neuen Drittliga-Saison geht es nun wieder gegen namhafte Gegner wie Eintracht Braunschweig, Dynamo Dresden und die frisch abgestiegenen Rostocker. Und wer weiß: vielleicht schaffen die Blau-Schwarzen ja den dritten Aufstieg in Folge. Dieser Fahrstuhlmannschaft wäre es zuzutrauen.

Der Verein ging 1978 aus der losen Spielervereinigung „Kreuzberg Gençler Birliği“  hervor, die sich dem Freizeitfußball verschrieben hatte. In der Saison 1983/84 trat der Club, der bisher nur in Hobbyligen spielte,  unter dem Namen “BFC Izmirspor” in der C-Klasse der Berliner Amateurliga an und wurde auf Anhieb Meister. Anfang 1987 wurde der Verein in „Türkiyemspor Berlin e.V.“ umbenannt, um deutlich zu machen, dass längst nicht mehr nur Spieler aus der Stadt Izmir und Umgebung dem Verein angehörten.

Der Club ist der wohl bekannteste Migrantenverein in Deutschland und wurde auch wegen seiner sportlichen Leistungen zum Aushängeschild der türkischen Gemeinde in Berlin und zum multikulturellen Vorzeigeclub der Bezirke Kreuzberg und Neuköln. Weiter lesen »

 

Hertha BSC ist sicher der bekannteste Fußball-Verein in Berlin. Seinen Namen bekam der Club im Gründungsjahr 1892 von der blau-weißen ,,Hertha’’,  einem Dampfer auf dem Wannsee. Die zweite Mannschaft dieses Traditionsvereins spielt aktuell um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord. An den letzten 10 Spieltagen verloren die Amateure sieben Partien (Stand 23. Spieltag). In der Saison 2007/08 schaffte das Team den Aufstieg in die 4. Liga, die letzte Saison beendeten sie auf dem 12. Tabellenplatz. Trainer Karsten Heine (seit September 2009) hat noch einen Vertrag bis 2012.

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End of Winterpause

Allmählich taut der Schnee auch auf den ungeheizten Plätzen der unteren Ligen, dass zum anstehenden 22. Spieltag scheinbar alle Partien pünktlich ausgetragen werden können.

RL Nord

Bereits am vergangenen Dienstag eröffneten der 1. FC Magdeburg gegen VFC Plauen den Spieltag in der Regionalliga Nord. Magdeburg verlor zu Hause gegen die Vogtländer und verpasste somit die Möglichkeit, wieder Anschluss an die Spitzengruppe zu finden. Am Freitag steht die Partie des Spitzenreiters Babelsberg gegen Tennis Borussia Berlin an. Weiter lesen »