Der größte Gewinner dieser Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ist ganz sicher das Sea Life Center in Oberhausen. Dank der Krake Paul erfreut sich der Zoo nun allergrößter Bekanntheit. Ein Oktopus, der die Ergebnisse von Fußballspielen voraussagt?! Merkwürdig, aber es scheint zu funktionieren.  Während der WM “orakelte” Paul alle Spiele mit deutscher Beteiligung sowie das Finale zwischen Niederlande und Spanien, jedes Mal lag er richtig und sagte den Sieger voraus. Während er bei der Europameisterschaft noch zwei Fehler machte und insgesamt nur vier Mal richtig lag, kann er dieses Jahr eine Erfolgsquote von 100% vorweisen. Paul erregt die Gemüter auf der ganzen Welt. Sogar Morddrohungen hat er erhalten. Jetzt fragt man sich, warum es in einem Fußballblog um diesen blöden Oktopus geht!? Der Grund ist so einfach wie naheliegend. Der Fußball kam bei dieser WM einfach viel zu kurz. Weiter lesen »

Der Traum ist aus für die deutsche Nationalmannschaft. Gestern Abend köpfte Carles Puyol Jogi’s Elf aus dem Turnier und lässt ganz Spanien auf den ersten Stern hoffen. Nach der ganzen Euphorie im Vorfeld waren die Zuschauer gestern Abend mehr als überrascht, dass das deutsche Team überhaupt nicht ins Spiel zu kommen schien. Von der ersten Minute an kontrollierten die Spanier die Partie und drängten auf die frühe Führung. Die hatte David Villa in der siebten Minute tatsächlich auf dem Fuß, konnte jedoch Manuel Neuer nicht überwinden. Die spanische Mannschaft wirkte, als spiele sie zu zwölft, während Deutschland kaum den Ball erobern geschweige denn behalten konnte. Aufgrund zahlreicher Fehlpässe ging bei den Deutschen zunächst gar nichts. Erst nach einer halben Stunde versuchte es Trochowski aus 30 Metern den Ball flach ins Tor zu befördern, was allerdings Spaniens Keeper Iker Casillas routiniert zu verhindern wusste. Im 11 Freunde Ticker heißt es treffend: “Die Spanier spielen, wie die Deutschen spielen wollten. Gedankenschnell und ideenreich im Mittelfeld. Ramos ist der bessere Lahm, und Xavi und Iniesta sind eben Xavi und Iniesta. Bisher ist Spanien Deutschland und Deutschland verheddert sich, halb Argentinien, halb England, in einem inneren Falkland-Krieg.” Weiter lesen »

Was sich die französische Nationalmannschaft momentan leistet, bezeichnet die Presse völlig zurecht als Schande. Es ist ein arrogantes, ja widerliches Verhalten, das nicht nur dem französischen Fußball schadet, sondern dem ganzen Land – ganz zu Schweigen von einigen Spielern, die dem Treiben recht hilflos gegenüberstehen. Viele Fans der “Equipe Tricolore” würden es mittlerweile am liebsten sehen, dass die Mannschaft umgehend das Turnier in Südafrika verlässt. An das letzte Gruppenspiel gegen die Gastgeber denkt sowieso keiner mehr richtig.

Schon seit langem hagelt es überwiegend Negativ-Schlagzeilen. Von Mobbing innerhalb der Mannschaft ist die Rede und natürlich vom inakzeptablen Spiel der Franzosen, das viele einfach als “Arbeitsverweigerung” bezeichnen. Als dann auch noch Nikolas Anelka aufgrund seiner üblen Beleidigung des Trainers nach Hause geschickt wurde und die Mannschaft daraufhin das Training boykottierte, eskalierte die Lage. Konditionstrainer Robert Duverne kündigte mit sofortiger Wirkung seinen Job und Delegationsleiter Jean-Louis Valentin trat zurück. Sind die Franzosen noch zu retten?

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Die deutsche Elf hat nach dem ersten Spieltag dieser Weltmeisterschaft bereits so viele Tore erzielt wie Uruguay, Frankreich, Griechenland, Nigeria, Argentinien, Algerien, Dänemark, England, USA, Kamerun und Slowenien zusammen.

Im Schnitt fielen am ersten Spieltag 1,5625 Tore, der Großteil davon in der zweiten Hälfte – 9 von 16 Spielen sahen keine Tore bis zum Pausentee.

Nur fünf der 16 Spiele waren ausverkauft.

Vuvuzelas erreichen Werte um 105 Dezibel. Normaler Lärm im Stadion dagegen auch.

Und alles dreht sich um eines: 6,2 kg schwer, 36,8 cm hoch und mit 18 Karat.

Die Gruppe G wird allgemein als die schwerste Gruppe angesehen. Titelfavorit Brasilien trifft auf Portugal, die Elfenbeinküste und Nordkorea. Die entscheidende Frage für den afrikanischen Vertreter ist, ob es Didier Drogba schafft am richtungsweisenden ersten Spiel gegen Portugal teilzunehmen. Beim Training ist er mittleweile wieder dabei, er spielt mit einer Schiene am gebrochenen Ellbogen und hofft auf seinen Einsatz. Ahn Yong-Hak, Mittelfeldspieler von Nordkorea freut sich auf die WM: “Bevor ich das TV-Gerät eingeschaltet hatte, um die Endrundenauslosung zu sehen, hatte ich gehofft, dass wir nicht auf Brasilien und Portugal treffen müssen. Doch als die Gruppen klar waren, war mein zweiter Gedanke, dass es nichts besseres gibt als beim bedeutendsten Fussball-Turnier der Welt gegen die Top-Teams antreten zu können. Nun kennen wir unsere Hürden und wir müssen uns perfekt vorbereiten, um ein befriedigendes Resultat zu erreichen.” (FIFA.com)

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Die Gruppe des amtierenden Weltmeisters Italien gilt als vergleichsweise leicht. Der Gruppensieg scheint schon vorher für viele festzustehen. Die Slowakei nimmt zum ersten mal an einer Weltmeisterschaft teil und lässt nach einer guten Qualifikation auf Überraschungen hoffen. Paraguay,  die zum vierten Mal in Folge dabei sind hoffen, diesmal über die Gruppenphase hinaus zu kommen. Neuseeland werden nicht allzu große Chancen aufs Achtelfinale ausgerechnet… Aber man kann ja nie wissen… Marcello Lippi macht sich im Vorfeld Gedanken: “Keine der Mannschaften ist ein leichter Gegner, wir werden sie alle sehr genau studieren müssen. Meiner Ansicht nach gibt es so etwas wie eine leichte oder schwere Gruppe nicht – Italien muss so oder so gewinnen. Neuseeland ist sicherlich kein glückliches Los, wie ich sagte, es gibt so etwas nicht.” (FIFA.com)

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Die Gruppe E gilt als eine der ausgeglichensten bei der WM 2010. Klarer Favorit ist natürlich die Niederlande, aber zwischen Japan, Kamerun und Dänemark könnte es sehr eng werden. Die Kameruner sind die bislang erfolgreichste afrikanische Mannschaft bei Weltmeisterschaften, die Dänen waren erst drei Mal dabei, haben es dann allerdings immer bis ins Achtelfinale geschafft. Niederlande-Coach van Marwijk hat großen Respekt vor den Gegnern: “Japan hat ein technisch starkes Team und ist taktisch bestens aufgestellt. Gegen uns sind sie nur an der mangelhaften Torausbeute gescheitert. Kamerun ist eine der besten drei afrikanischen Mannschaften, so dass das eine gefährliche Gruppe für uns wird. Wir wissen aber, dass wir jeden schlagen können, wenn alle an Bord und fit sind. Wir müssen mit der richtigen Form und Einstellung in die Begegnungen gehen. Wir brauchen genügend Selbstvertrauen, ohne dabei arrogant zu wirken.” (FIFA.com)

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Die Gruppe D wird hierzulande am meißten diskutiert, wen wunderts, schließlich ist die der deutschen Elf. Bundestrainer Joachim Löw ist nicht ganz sciher, was er von den Gegnern halten soll: “Ich würde sagen, von Losglück kann man nicht unbedingt sprechen. Unsere Gruppe ist nicht leicht, aber trotzdem machbar. Vor allem ist sie ausgeglichen! Wir freuen uns auf die Aufgaben und wissen, dass es wichtig ist, das Auftaktspiel gegen die Australier zu gewinnen, um gleich mal Selbstevertrauen zu tanken. Aber das wird eine heikle Aufgabe.”  (FIFA.com) Für viele ist Serbien ein Geheimfavorit der Gruppe D. Das Team tritt zum ersten Mal an, zur letzten WM spielten sie noch gemeinsam mit Montenegro. Viele bekannte Gesichter aus der Bundesliga im Kader der Serben, die Spielfreude Ghanas und die Unberechenbarkeit der Jungs aus Down Under werden diese Gruppe zu einer der spannendsten machen! Weiter lesen »

“Auch wenn England und die USA die favorisierten Teams sind, denke ich, dass es insgesamt eine ausgeglichene Vorrundengruppe ist. Es ist sehr schwer zu sagen, wer sich letztendlich qualifizieren wird. Ich denke aber, dass die Engländer in jedem Fall weiterkommen werden und dass sie auch das Zeug dazu haben, diese WM zu gewinnen. England ist eine großartige Turniermannschaft, die auch durch hervorragende individuelle Qualität besticht”, fasst Algeriens Trainer Rabah Saadane zusammen (FIFA.com). Klar, England ist auf jeden Fall Favorit, aber wir alle wissen, wie schnell es in der Gruppenphase gehen kann. Slowenien ist der kleinste WM-Teilnehmer (nur 2 Millionen Einwohner), die USA haben das Achtelfinale als Minimalziel ausgegeben und die Engländer glauben an “würdige Gegner”, sehen aber nur eine Möglichkeit: “wir werden die Weltmeisterschaft gewinnen. Wir müssen sie einfach gewinnen!” (FIFA.com) Weiter lesen »

Die zweite Gruppe der WM-Endrunde hat einen klaren Favoriten. Argentinien wird von den Buchmachern aktuell auf Platz 3 der möglichen WM-Sieger gesehen (Hinter Spanien und Brasilien). Die Quote von 7,5 spricht für sich. Nigeria (Quote aktuell: 151.00) spielte eine starke Qualifikation und die Erwartungen in der Heimat sind groß: “Die Menschen in Nigeria wollen unbedingt, dass wir 2010 ein Zeichen setzen”, teilte Trainer Shaibu Amodu mit (FIFA.com). Für die Südkoreaner (201.00) scheint die WM-Teilnahme mittlerweile fast Routine, sie hoffen die Sensation von der WM 2002 wiederholen, oder gar noch toppen zu können. Griechenland (151.00) nimmt zum zweiten Mal Teil und Trainer Otto Rehagel glaubt an seine Chance: “Argentinien ist der klare Favorit in unserer Gruppe (…) Ich denke, man kann durchaus sagen, dass die anderen drei Mannschaften um den zweiten Platz spielen werden. Es liegt daher an allen, um diese Position zu kämpfen, und ich denke, jeder hat eine realistische Chance auf den Einzug ins Achtelfinale.” (FIFA.com) Weiter lesen »