Bald ist es wieder soweit. Du kannst Fußball in Aktion erleben. Auch wenn es “nur” Frauenfußball ist, solltest Du definitiv einen Blick darauf werfen. Schließlich ist es die Weltmeisterschaft und unsere deutsche Mannschaft ist in der Favoritenrolle.

Vorbereitungsspiele wurden souverän absolviert und mit den heimischen Fans im Rücken, sollte da nichts mehr anbrennen. Also pack’ die Badehose ein, nimm’ dein kleines Schwesterlein und mach dich auf ins Stadion. Zum Baden kannst du noch nach dem Spiel!

Am Sonntag den 26.06. geht es los und am 17. Juli wird das Finale ausgetragen. Gegner der deutschen Damen in der Gruppenphase sind Nigeria, Kanada und Frankreich. Insgesamt sind sechszehn Mannschaften dabei, die um die begehrte Trophäe kämpfen. Titelträger ist natürlich Deutschland und somit heißt es ab Sonntag: Mission Titelverteidigung!

Städte wie Berlin, Wolfsburg, Leverkusen, Frankfurt und Dresden sind Austragungsstätten bei dieser WM. Das Finale wird schließlich in Frankfurt stattfinden. Berlin bekommt lediglich das Eröffnungsspiel.

Also warum solltet ihr eure Badehosen von Vilebrequin zum Spiel mitnehmen? Weiter lesen »

2011 ist wieder ein Jahr für die WM der unter siebzehnjährigen Fußballer. Alle zwei Jahre versammeln sich die größten Talente zur Weltmeisterschaft und kämpfen um die begehrte Trophäe.
Beim letzten Mal trafen die Nigerianer und die Schweizer im Finale aufeinander. Trotz Heimvorteil der Nigerianer gewannen die Schweizer mit dem geringsten aller Ergebnisse. Im Spiel um Platz drei traf Spanien auf Kolumbien, wobei die Spanier mit 2:1 das bessere Ende für sich fanden.
Im vergangenen Jahrzehnt konnte sich keine Mannschaft wirklich als das alleinige Topteam herausstellen. Zwar fanden sich Nigeria und Brasilien mehrfach in Endspielen wieder, gewannen aber jeweils nur ein Mal. Die Spanier verloren beide ihrer Endspiele in 2003 und 2007. Stattdessen trugen sich drei weitere Teams in die Gewinnerliste ein. 2001 war es Frankreich, 2005 Mexiko und, wie schon vorher genannt, die Schweiz in 2009. Weiter lesen »

Die deutsche Elf hat nach dem ersten Spieltag dieser Weltmeisterschaft bereits so viele Tore erzielt wie Uruguay, Frankreich, Griechenland, Nigeria, Argentinien, Algerien, Dänemark, England, USA, Kamerun und Slowenien zusammen.

Im Schnitt fielen am ersten Spieltag 1,5625 Tore, der Großteil davon in der zweiten Hälfte – 9 von 16 Spielen sahen keine Tore bis zum Pausentee.

Nur fünf der 16 Spiele waren ausverkauft.

Vuvuzelas erreichen Werte um 105 Dezibel. Normaler Lärm im Stadion dagegen auch.

Und alles dreht sich um eines: 6,2 kg schwer, 36,8 cm hoch und mit 18 Karat.

82 Millionen Bundestrainer leben in Deutschland. Ja, richtig, 82 Millionen Bundestrainer. Zumindest gefühlt. Denn in den letzten Wochen und Monaten vor der WM ist ein besonderes Phänomen zu beobachten: Das der hingebungsvollen Besserwisserei in Sachen Nationalmannschaft. Viele Fußballfans winken mittlerweile nur noch ab, wenn es um die Erfolgschancen des DFB in Südafrika geht. Frings nicht dabei, Kuranyi zuhause gelassen, Hummels nicht nominiert. Dafür Spieler wie Beck oder Friedrich im Kader. Zugegeben, über die ein oder andere Personalie kann man sich streiten. Doch die Art und Weise, in der Joachim Löw und sein Team mittlerweile nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand in den Fan-Foren im Internet angegangen werden, ist ob der Euphorie bei der letzten WM (und EM!) erstaunlich. Die Fahnen werden praktisch schon eingerollt, bevor der Ball zum ersten Mal rollt. Das ist nicht nur feige, sondern umso erstaunlicher, alsdass diese Leute bei einem eventuellen Erfolg unseres Teams am lautesten auf den Fanmeilen jubeln werden. Ein bisschen mehr Lockerheit täte dem deutschen Fußball-Michel auf jeden Fall gut. Damit lässt es sich dann auch mit reinerem Gewissen zu gegebener Zeit jubeln.

Jogi Löw und Andreas Köpke überbrachten die Nachricht heute gewohnt ernst blickend: Philipp Lahm wird bei der WM in Südafrika der Kapitän der deutschen Elf sein. Damit befindet sich der 26-Jährige in illustrer Gesellschaft von Legenden wie Franz Beckenbauer, Uwe Seeler und dem großen Fritz Walter.

Interessant: Die Personalie Michael Ballack spielt auf einmal keine große Rolle mehr in den Medien. “Die Wade” oder vielmehr “Das Sprunggelenk der Nation” wird sicher würdig von Lahm vertreten. Wir erinnern uns gerne an das Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Costa Rica vor vier Jahren, als Lahm unnachahmlich nach innen zog und den Ball schon nach sechs Minuten im langen Eck versenkte. Auch bei der EM 2008 glänzte Lahm im Halbfinale gegen die Türken, als er kurz vor Spielende seinen Schnitzer beim Ausgleich ausbügelte und nach schönem Doppelpass mit dem mittlerweile ausgebooteten Hitzlsperger den 3:2 Siegtreffer markierte. Die Entscheidung für Lahm beruht also nicht nur auf seiner souveränen und freundlichen Art, sondern auch auf dem durch die konstanten Leistungen und die wichtigen Treffer gewonnenen Standing im Team.

Die BILD-Zeitung wusste schon gestern nicht nur von der Nominierung Lahms, sondern auch von der Lösung der Torwartfrage: Manuel Neuer vom FC Schalke 04 wird in Südafrika zwischen den Pfosten stehen. Der 24-Jährige Ur-Schalker (spielt seit 1991 im Verein) hat sich gegen den vielleicht etwas zu laut tönenden Tim Wiese von Werder Bremen durchgesetzt. Altstar Hans-Jörg Butt wird sich als Nummer drei zu Wiese auf die Bank gesellen.

Man kann also schon jetzt, zwei Wochen vor der WM, von einem Generationswechsel bei der Nationalelf sprechen. Denn mit Schweinsteiger wurde ein zwar gestandener, aber noch lange nicht zum alten Eisen gehörender Spieler als Vize-Kapitän bestimmt. “Schweini” erhielt den Vorzug vor Miro Klose, der dennoch im nächsten Vorbereitungsspiel gegen Ungarn die Binde tragen wird. Schweinsteiger wird nach dem Champions League Finale eine Chance zur Regenerierung erhalten. Die haben er und das Team auch nötig, denn in wenigen Tagen geht es auf nach Südafrika.